DSA-LARP-Forum

Normale Version: Orgelpfeife
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2
achtet darauf, wirklich gut getrocknetes holz zu bekommen, ich weiß noch von nem Bass-Bauprojekt, dass das für Instrumentenbau jeder Art absolute Pflicht ist, das Baumarktholz tut es dabei normalerweise nicht.
Ich habe gerade mal aus Holzresten so ein Ding zusammengeleimt, alles nach Augenmaß. Wenn ich nun mittels großem aufgeblasenen Mühlsack in die eingespannte (da noch nicht trockene) Pfeife viel Luft einblase, höre ich ein feines Rauschen.

Fazit: Es ist nicht so leicht, wie es auf den ersten Blick aussieht, man muss die Maße sehr genau vorher ausrechnen und ausmessen. Und mir fehlt Werkzeug.
Man muss anscheinend sehr genau messen, wie diese Videos zeigen:
http://www.rwgiangiulio.com/videos/
Warum müssen diese Amis aber auch alles in Fuß und Zoll rechnen...
(20.10.2008 20:46)VolkoV schrieb: [ -> ]Man muss anscheinend sehr genau messen, wie diese Videos zeigen:
http://www.rwgiangiulio.com/videos/

Wenn ich groß bin, möchte ich auch mal so eine Werkstatt haben... Total irre was der da so macht und hat.

Gruß,
Stefan

PS: Und Sandra schimpft über den Lärm der Werkzeuge. Deswegen sind Bastelräume so weit wie nur möglich vom weiblichen Unterschlupf entfernt... Wink
(20.10.2008 22:09)Stefan schrieb: [ -> ]Deswegen sind Bastelräume so weit wie nur möglich vom weiblichen Unterschlupf entfernt.
Und das ist nur ein Grund Twisted Evil
Vielleicht könnt ihr mit dem Wikipedia-Eintrag was anfangen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Orgelpfeife
Ansonsten fällt mir grad ein, dass ich hier auch noch 'n Buch über Kirchenmusik hab. Vielleicht steht da auch noch was drin, was ich dann bei Bedarf gern kopiere.
Ich habe gestern abend mal alle Werte für eine 220Hz-Pfeife (tiefes A) nach den Formeln in m bzw. mm berechnet. Nachdem ich die Videos gesehen habe, muss ich allerdings noch so einiges an Werkzeug besorgen (und ich meine nicht die schicke Säge in Wandkiste). Ich werde mir die Tage wohl mal ein wenig Holz zum Trocknen einlagern, wenn der Nachwuchs dann soweit versorgt ist, kann ich mich mal an die erste Pfeife machen (alos frühestens im nächsten Jahr).
Was für ein Holz gedenkst Du denn zu verwenden?

Ob soetwas evtl. auch mit gutem Sperrholz möglich ist?
Nach meinen Tests gestern würde ich sage "JEIN", alle Teile, die diagonal geschnitten oder gar rundgefeilt werden, sollten aus etwas härterem Holz in der richtigen Faserrichtung sein. Man kann also den Korpus der Pfeife aus Sperrholz bauen (zumindest in einer Testversion).

Langfristig, vor allem wenn man die Pfeife auch mit feuchter Atemluft und auf LARPs betreiben will, sollte man wohl ein Feuchtigkeits-resistenteres Holz benutzen.
Klarinetten und Oboen sind nicht umsonst aus Grenadill-Holz...
Wenn es um die reine Resonanz geht, zB bei Gitarren oder Geigen, wird aber anscheinend gerne Fichte genommen.
Aber doch auch mehrlagig
Für das Labium würde ich ein Stück sehr gut abgelagerte Mooreiche nehmen. Wir haben welche im Keller. Mein Vater hat das Holz damals vor dem Feuertod gerettet "Was werfen Sie da in Ihren Kamin?"
(20.10.2008 22:09)Stefan schrieb: [ -> ]PS: Und Sandra schimpft über den Lärm der Werkzeuge. Deswegen sind Bastelräume so weit wie nur möglich vom weiblichen Unterschlupf entfernt... Wink

Ich musst übrigens über diesen Satz sehr lachen, weil Ina etwa eine halbe Stunde zuvor zu mir gesagt hat, ich solle diese Videos woanders gucken, der Lärm würde ihr Kopfschmerzen bereiten...
Hier noch was zu den sogenannten Tonhölzern:

http://www.spanishguitars.ch/home/index....,0,0,1,0,0
Seiten: 1 2
Referenz-URLs