Das Ausspielen von Fremdsprachen
#1
Nochmal zu den Sprachen: In meiner Pen & Paper DSA-Runde sagen wir wenn notwendig an, dass wir uns "ab jetzt" nicht mehr auf Garethi unterhalten. Lustigerweise hat sich Thorwalsch bei uns als lingua franca etabliert, aber das tut hier nichts zur Sache. Wie wird sowas für gewöhnlich im Larp gemacht? Auf dem Battle Tales I gab es eine Gruppe Elfenspieler, die sich auf elfisch (wahrscheinlich Tolkien) fließend unterhalten hat. Zumindest hatte ich den Eindruck; sie können auch die ganze Zeit nur "Kartoffel, Kartoffel, Gesundheit, heute frisches Gemüse" gesagt haben. Dann habe ich mal in einem Forum gelesen, dass ein großer Teil von Drow-Spielern englisch spricht, wenn es die Drow-Sprache sein soll.
Am einfachsten durchführbar scheint mir zu sein, dass Personen die sich gespielt auf Sprache A unterhalten, man spricht aber natürlich weiterhin deutsch, einem Dritten OT ansagen "Wir sprechen gerade Sprache A". Der weiß ja dann ob er Punkte in der Sprache hat und kann gegebenenfalls mit angepasstem Sprachstil mitsprechen.
Wird das für üblich so auf Cons nach DSA-Larp-Regelwerk gemacht?
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#2
Das Wechseln in (irdische) Fremdsprachen geht ja nur bedingt, zumeist hängt das von den Kenntnissen der Spieler ab. Da gerade Englisch in der DSA-Szene verpönt ist, fällt die häufigste Sprache weg.

Der Vorteil in Aventurien ist, dass fast überall Garethi gesprochen wird, deshalb wird Garethi auch wohl meist als deutsch simuliert.

Ich habe schon woanders geschrieben, dass es vielleicht sinnvoll ist, irgendwie anzuzeigen, dass man eine andere Sprache spricht, aber bis auf das Hochhalten eines störenden OT-Schildes oder irgendeine nervige Verklausulierung (zB Yoda-Deutsch) ist mir noch nichts gutes eingefallen.
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#3
Englisch hat auch den Nachteil, dass sie fast jeder andere versteht. Ideal wäre eine Sprache, die nur wenige sprechen. Manchmal reicht es ja auch nur ein paar Sätze in der anderen Sprache zu sprechen um den Effekt des anders sein zu erreichen!

Isoggi! Wakarimaska?
Hai, wakarimasu!
Domo arigato gozaimashta! Wink
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#4
@Thalian:Gesundheit!

Extra eine neue Sprache zu lernen um im Larp eine andere it-Sprache zu simulieren ist zwar ambientisch gesehen sehr genial .o0(es muss ja nicht gerade Tolkin-elfisch sein)
Der aufwand würde sich wohl nur lohnen wenn eine Gruppe öfter zusammen spielt oder die meisten der Gruppe sprechen privat schon eine zweite sprache.

Ob Klingonisch gut zu Orks passen würde... hm Wink
Shurak schrieb:  Ich halte Krieg auf nüchternen Magen für eine barbarische Unsitte.
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#5
Ich glaube, es gibt Hardcore-Orks, die tatsächlich eine eigene Sprache entwickelt haben...
 .  
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#6
Lernt, wenn, französisch oder spanisch. Das können nicht so viele auf Larps.
Oder nehmt was exotisches wie griechisch oder japanisch. Da habt Ihr auch gleich eine IT-taugliche Schrift, die auch kaum einer lesen kann.
Der Lernaufwand lohnt sich und kann an der VHS in Dortmund absolviert werden Wink
Von Beruf: Allzweckelfe... Jeder sollte eine haben!

Ariennas Webseite: http://www.arienna.de

Muh?

Die Axt im Haus ist der erste Schritt zur Besserung.
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#7
Ja, aber bis man in einer Sprache richtig kommunizieren kann, vergeht schon so seine Zeit. Eine 1-zu-1-Übersetzung mag da hilfreich, also man behält die deutsche Grammatik und wendet sie auf erfunde Wörter an. Im Sinne des Pseudo-Verbs "sporgen". Nehme ich jetzt dazu erfundene Personalpronomen (hier zB die spanischen gekürzt rückwärts) und einem Verb für "haben" (hier vinnen), gibt das:

oy sporge - oy sporgte - oy vinne gesporgt - oy vinnte gesporgt
ut sporgst - ut sporgstest - ut vinnst gesporgt - ut vinnstest gesporgt
le sporgt - le sporgte - le vinnt gesporgt - le vinnte gesporgt
son sporgen - son sporgten - son vinnen gesporgt - son vinnten gesporgt
sov sporgt - sov sporgtet - sov vinnt gesporgt - sov vinntet gesporgt
sol sporgen - sol sporgten - sol vinnen gesporgt - sol vinnten gesporgt
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#8
Man muss dann auch eigentlich nur die häufigsten 200 Wörter übersetzen.
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#9
Ein paar klare Regeln (wie im Esperanto) würden sich auch anbieten, zB die Tatsache, dass Hauptwörter immer auf -o enden usw.
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#10
VolkoV schrieb:Man muss dann auch eigentlich nur die häufigsten 200 Wörter übersetzen.

Mann müßte diese Wörter nur um etwas Rollenspiel-vokabular erweitern und ein parr kann man wohl weglassen wie "Paragraph" und "deutschen". Man könte auch gleich noch das "der,die,das" durch ein einzelnes Wort ersetzen.

Aber das beibehalten der deutschen Grammatik finde ich eine prima Idee. Zusammen mit den wenigen Worten wäre es wohl einfach genug um es recht schnell .o0(je nach sprachbegabung) zu lernen.

Gefällt mir Smile
Shurak schrieb:  Ich halte Krieg auf nüchternen Magen für eine barbarische Unsitte.
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#11
Hm... wenn ich mir diese Liste ansehe, vermisse ich aber doch ziemlich die Verben... Stelle es mir schwer vor nur mit diesen Wörtern auch nur eine rudimentäre Konversation zu treiben. Zb: Wo treffen wir uns? -> Am Haus

Denke so eine Liste sollte man eher per Hand erstellen und dabei gerade alle Wörter weglassen die vor allem der Grammatik wegen existieren.
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#12
Das Erfinden einer rudimentären Sprache ist wirklich eine gute Idee. Dank der Anlehnungen von DSA an die reale Welt findet man bestimmt auch einfach Sprachen auf denen man aufbaut.

Aber zurück zur letzten Frage meines ersten Posts: Wie wird das üblicherweise auf DSA-Larps gemacht? Hintergrund für diese Frage ist, dass ich vorhabe bei der Erschaffung eines vielgereisten Lebemannes nach DSA-Larp.net-Regelwerk eine Hand voll Sprachen zumindest gebrochen zu sprechen.
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#13
Es wird gar nicht dargestellt. Also mir ist noch niemand begegnet, der nicht auf dem Con Garethi (deutsch) in zumindest gebrochener Weise gesprochen hat. Alle anderen hatten höchstens OT das Problem deutsch nicht gut zu sprechen.
Die meisten sprechen mit irgendeinem Dialekt.
Die Variante gewisse Sätze auswendig zu lernen, halte ich für die schnellste und einfachste. Mal ehrlich: Wie häufig redest Du denn im Beisein von anderen fließend diese andere Sprache? Vermutlich selten, denn es macht nur Sinn, wenn Du nicht möchtest das Du verstanden wirst (außer vom Spielpartner mit gleicher Herkunft).
Wenn Du jemanden beeindrucken willst, sprichst Du doch eh nur ein paar Sätze.

Auf die Aufforderung eines Amerikaners "Sag mal was in Deutsch!" würdest Du doch sicher kein Gedicht von Goethe zitieren oder einen Monolog über die Politik in Deutschland halten oder? Wink
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#14
Also ist das Vergeben von Punkten auf Sprachferigkeiten praktisch gesehen nur was um seinen Hintergrund abzurunden, gibt aber auf dem Con keinen wirklichen Vorteil?

Nachtrag: Ausgenommen natürlich Schriftsprache, also ab Stufe 3. Hier wird mir wahrscheinlich die deutsche Übersetzung eines Schriftstücks gereicht.
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#15
Björn schrieb:Nachtrag: Ausgenommen natürlich Schriftsprache, also ab Stufe 3. Hier wird mir wahrscheinlich die deutsche Übersetzung eines
Schriftstücks gereicht.
genau
Offizieller Titel - "Die Not"
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#16
In der Hinsicht sind es Wissenstalente, wie die anderen auch...
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