Was ist wichtiger Talentwert oder Darstellung
#1
Ich brütte Grade über meinen Car und mir fiel auf das er Fernkampf als Talent kaufen muss um ein Bogen zu führen das macht am Tisch wo mann das Talent nicht darstellen kann sinn, aber doch nicht im LARP.
Entweder ich kann mit einen Bogen umgehen oder aber nicht warum muss ich dann noch die Fähigkeit kaufen? Was war der Gedanke der dahinter steckte?

Es ist doch bei leibe nicht so das jeder der die Mitteln für ein Bogen hat in auch mit erfolg einsetzen kann. Ähnlich sehe ich das bei Nahkampfwaffen Ich dachte in LARP Kommt es auf Darstellung an? was ist jetzt wichtiger?
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#2
Hallo Looge,

ich stimme dir zu, dass Darstellung wichtiger ist als Regeln und meistens drückt die Spielleitung auch ein Auge zu wenn mal etwas nicht ganz regelkonform ist.

Kosten für Waffenfertigkeiten haben einen Sinn auch wenn der Spieler ein geübter Polsterwaffensportler oder Bogenschütze ist.

Angenommen ein Spieler spielt z.B. einen Magiercharakter und verteilt seine Erschaffungspunkte nur auf Zaubersprüche und dergleichen. Falls nun das Führen von Waffen keine Punkte kosten würde, könnte der Charakter des Spielers sowohl zaubern als auch mit diversen Waffen umgehen. Ein Kämpfer hingegen kann weiterhin nur kämpfen.

Wenn das Führen von Waffen die Investition von Erschaffungspunkten vorraussetzt ist es wahrscheinlicher, dass man auf Charaktere trifft, die entweder mit Waffen umgehen können oder eine andere Spezialisierung haben. Denn der o.g. Spieler des Magier kann es sich von den Erschaffungspunkten her nicht leisten, sowohl viele Zauber als auch Fertigkeiten in unterschiedlichen Waffenarten zu kaufen.

Falls du einen Charakter spielen möchtest, der gut kämpfen kann, so sieh die Pflicht Punkte für die Fähigkeit Waffen zu führen auszugeben als Chance und als Gleichgewicht gegenüber anderen Fähigkeiten.
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#3
Besser als Björn hätte ich es auch nicht ausdrücken können. Die Intention dahinter ist, dass wir gerne eine Zusammenarbeit (und damit ein Zusammenspiel) von Spezialisten haben wollen und keine eierlegenden Wollmilchsäue.
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#4
Mir ist es übrigens auch wichtig, dass man einen stimmigen Charakter im Rahmen der vorher gesteckten Talentwerte darstellt. Meiner Meinung nach die höhere Kunst der Darstellung: Auch mal etwas bewusst nicht zu können, wenn man es auch eigentlich könnte.
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#5
... und insbesondere so Sachen wie nicht-rechnen-können und nicht-lesen-können machen u.U. großen Spaß!

H.
Wenn ich realistisch bin, geh' ich nicht raus. Wenn ich realistisch bin verlass' ich grundsätzlich nicht das Haus! - Die Sterne, "Wenn ich realistisch bin".
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#6
Vor allem ist Larp ja überall Darstellung, nicht nur beim Kampf. Klar kann man argumentieren: "Wenn ich jemanden mit dem Bogen treffe, dann brauche ich dafür doch keine Punkte für Kampf!" aber ebenso könnte man sagen "Wenn ich jemand mit dem Softball treffe und die Formel kenne, wofü brauche ich da Punkte für Magie!" oder "Wenn ich die Destille da stehen habe und meine Pulver und Tinkturen, Farbumschläge und Leuchteffekte aus dem Ärmel schütteln kann brauche ich doch keine Punkte für Alchemie!".

Auch wenn es manchmal die Folge ist, ist es bei den wenigsten Regelwerken Intention, dass die Regeln das Spiel ersetzen sollen. Viel mehr geht es meist primär wie beim Tischrollenspiel um eine Nivellierung der Dinge, die man tun darf, um eine Gleichschaltung des "Powerniveaus" der Charaktere. Da ist es nur sinnvoll, dass eine im Spiel so wichtige Tätigkeit wie Kampf, Bewaffnung und Rüstung ebenso Punkte kostet wie Magie oder Alchemie. Das ist meiner Meinung nach auch in vielen Regelwerken inklusive dem altehrwürdigen DS falsch gemacht worden, was zu Folge hat, dass da die Menge der "Fightermages", die erst den großen Ritualmeister mimen und dann, wenn sie ihre Astralpunkte verheizt haben Schwert, Schild und Vollplatte ausgraben, dort besonders hoch ist.
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#7
Ich neige übrigens aus dem von Cartefius benannten Grund auch dazu, in einem zukünftigen Regelwerk die Rüstungsgewöhnung ähnlich um zu interpretieren: Wer also Rüstungen über 2 RS haben will, braucht Rüstungsgewöhnung zB auf 1, ab 5 RS auf 2 ab 8 RS auf 3. Natürlich darf der Spieler auch schwerere Rüstungen tragen (oft hat man ja nur die eine), kriegt aber im Spiel keinen weiteren Bonus, wenn er die Sonderfertigkeit nicht wählt.
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#8
Mach das Regelwerk nicht zu kompliziert. Irgendwann passiert kein Rollenspiel mehr, weil alle gerade sämtliche Modifikationen für ihre Handlungen berechnen müssen.
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#9
Diese Modifikation würde ja nur bei der Charaktererschaffung zum Tragen kommen.
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#10
Finde ich eine gute Sache. Dadurch macht man den Rüstungsschutz eines Charakters nicht mehr nur vom Geldbeutel des Spielers abhängig. Und leicht gerüstete Kämpfer (z.B. Schwertgesellen) werden dadurch attraktiver.
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#11
Finde ich tendenziell auch besser als die aktuelle Regel mit den Bonusrüstungspunkten. (Edit: Nachtrag) Allerdings müsste man aufpassen, dass die Fähigkeit "Ausweichen" dadurch nicht noch mächtiger wird als sie sowieso schon ist.
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