Con-Nachlese
#1
Hej alle zusammen. Ich fühle mich ganz schön durch den Wolf gedreht. Ansonsten bin ich ziemlich oft am Grinsen, weil mir Bilder vom Wochenende durch den Kopf gehen. Es gab einiges an gutem Spiel. Ich gebe eigentlich etwas auf meine Fähigkeit, in Rolle zu bleiben, aber als am Samstag (?), während ich ein ernstes Gespräch führte, hinter meinem Rücken der alte Magus die Sargtischler nach der Möglichkeit einer Katapultbestattung fragte, brach ich zusammen.

Ich hoffe, ihr hattet auch euren Spaß!

Andreas
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#2
Hallo Allseits,

(05.10.2008, 23:15)Azlair schrieb: Ich fühle mich ganz schön durch den Wolf gedreht.

Ach ja? Mr. Green Nun, kein Wunder bei den Mistviechern... Aber das Problem ist ja mittlerweile behoben. Hoffe ich.

So, Mittagspause, ich konnte mich den ganzen Morgen nicht richtig auf die Arbeit konzentrieren weil ich dem Wochenende noch nachgehangen habe. Meine armen Klienten. Dann schreib' ich doch mal was.

Ich habe einen *Haufen* Spaß gehabt, und möchte mich noch einmal bei Orga, SL und allen Mitspieler/innen bedanken.

Ich habe wie mein Vorredner viel - und ab und zu an unpassenden Stellen - gelacht. Ich habe Unmengen an schönem Spiel gesehen, und schicke Kostüme obendrein. Ich habe mich bedroht gefühlt, gefeilscht, gearbeitet (igitt!), meinen Horizont erweitert (mehr oder weniger freiwillig, wie das so ist, nicht wahr, lieber Tarek?), geschwatzt, spekuliert, gerätselt und einige weitere Dinge getan, die ich hier lieber verschweige.

Der Totengräber war schön zu spielen, und viele sind wunderbar auf mich/uns eingegangen, danke schön. Dennoch, bei einem potentiellen nächten Mal spiele ich mal etwas Anderes, ich hatte doch einige Situationen die mich ans Boltan-LARP erinnerten, was aber auch daran lag dass es die gleiche Location war. Außerdem habe die Geschwister Rauhbank ja jetzt diese Baumschule am Hals. UND wir haben einige Verträge abgeschlossen, an die wir uns vermutlich tatsächlich halten müssen - da war mir gar nicht wohl bei...

Ich kann nicht alles nennen, was mir gefallen hat, möchte aber ein paar Glanzlichter aufführen. Der Vollständigkeit halber aber vorweg einige Kritikpunkte, die mir in der Nachschau aufgefallen sind. Also:

Lowlights:

* Ganz klar OT-Blasen. Ich hoffe, selber keine gestartet zu haben und kann mich auch nicht daran erinnern, teilgenommen habe ich allerdings an ein oder zwei - aber die Dinger waren ja auch überall. Samstag Abend ab Testamentsabstimmung sowieso, da war spieltechnisch schlagartig nix mehr zu holen, aber auch vorher an allen Ecken. Das lag vielleicht daran dass viel drinnen bzw. zwischen den beiden Häusern gespielt wurde, es verlief sich nicht so und man konnte sich nicht so gut aus dem Weg gehen. Ich verstehe dass Bedürfnis, auch OT mit Leuten zu quatschen die man kennt, aber nur selten sieht. Aber manchmal war es spielstörend, für mich. Na, lässt sich wohl nicht vermeiden.
* Ich war für einen 3-Tages-Con nicht ausreichend vorbereitet. Es ist (mir im Nachhinein) klar, dass es immer mal wieder "ruhigere", "langsamere" Phasen gibt, und für die hätte ich mir noch mehr eigene Beschäftigung, eigenen Plot mitbringen sollen.
* Ich muss eine Möglichkeit finden, mir schneller die ganzen Namen zu merken! Es hat mich selber genervt, manche Leute auch am dritten Tag nur
über ihren Beruf ansprechen zu können, obwohl ich viel mit ihnen gespielt habe.

Highlights:
* Das Trio Kowajev-Horasier-Gjalskerländerin wegen der schicken Kostüme und der coooooolen Gänsefiguren-Story, die ich garantiert eines Tages klauen werde. Sehr schönes Beispiel, wie man die eigene Kleingruppe zusammenkriegt und gleichzeitig anderen Anspielfläche bieten kann. Respekt!
* Der Fasarer Beherrschungsmagier, der uns tapfer in tagelangen Vertragsverhandlungen Stück für Stück über den Tisch gezogen hat. Wunderbar.
* Alle Geweihten. Respektspersonen, jede auf ihre eigene Art. Nochmals Dank an die Hesinde-Geweihte für die Seelsorge.
* Unsere Zimmergenossinnen mit dem Sonderpreis für konsequentes Spiel - tatsächlich die ganze Nacht Totenwache zu halten oder stundenlang wachsam am Fenster zu stehen hätte ich persönlich nicht durchgehalten.
* Der engere Kreis der Familie Sjepen-Ogorki (nicht Ogorski, jaja). Von der Hausherrin und ihren Söhnen über den neuen Vorsitzenden der Stiftung (brilliant - "wo Du deine, äh, Schulbücher versteckt hattest" - "Ziel der Stiftung ist die Liquidation aller Familienmitglieder (Kunstpause)" - "Da habe ich geweint, als ich diesen Absatz las" usw. - brilliant) bis zum netten Jaschek (?), der uns ein Angebot gemacht hat, das wir nicht ablehnen konnten und uns als Spieler so im Spiel gehalten hat. Janne ihrerseits ist und bleibt mein persönliches großes Vorbild.
* Der Advokatus. Auch brilliant. Er hätte Baldrian heißen sollen!
* Die Horasierin mit dem Schweigegelübde. Sehr beeindruckend.
* Der Bronnjar - endlich mal ein Adliger, den man als Gemeiner nicht unbedingt hassen muss, sondern mit dem sogar ein Auskommen zu finden war. Und der trotzdem als Höhergestellter rüberkam.
* Alle Mitwirkenden am Rasierwasser-Plot - meine Güte, ihr wart echt nicht zu beneiden. Übrigens auch hervorragende Darstellung von Alchimie, habe ich so schön noch nicht gesehen.
* Der Werwolf mit den grün leuchtenden Augen, der mir beim nächtlichen durch-die-Gänge-schleichen lässig zuwinkte. Mir war klar, dass das jetzt nicht IT war, trotzdem konnte ich danach nicht mehr schlafen.
* Fräulein Grüblatt, äh, Grünstrauch in ihrer resolut-hyperaktiven Art.
* Pompösius der Weiße, GVZ - Großer VolksZauberer. Nein, KEIN Magier.
* Viele Weitere, die ich leider nicht alle nennen kann.

Danke nochmals!

Harry
Wenn ich realistisch bin, geh' ich nicht raus. Wenn ich realistisch bin verlass' ich grundsätzlich nicht das Haus! - Die Sterne, "Wenn ich realistisch bin".
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#3
Ich möchte mich an dieser Stelle bei den NSCs bedanken, die so herrlich die Norbardensippe dargestellt haben wie auch bei jenem, der das nicht getan hat, unserem Advokatus.

Generell bin ich mit dem Con sehr zufrieden, bin aber der Meinung, dass wir ein paar Probleme gehabt haben. Der Großteil hat mit mangelnder Vorbereitungszeit zu tun gehabt, weshalb einige NSCs nicht ganz richtig gebrieft waren und wir den Plot noch auf dem Con ein ganzes Stück weiter geschrieben haben. Außerdem fehlte uns massiv SL-Power am ersten Abend, weil Ina und ich erst später kommen konnten und dann auch entsprechend übermüdet waren. Das ein Spieler früher abreist, ist eine Kritik, die wir annehmen müssen, leider hatte ich keine Gelegenheit, das Ganze (das wohl schon früher schief gelaufen sein soll) noch persönlich zu klären. EDIT: Mittlerweile habe ich eine schöne Mail mit viel Kritik aber auch Lob bekommen.

Trotzdem fand ich es generell einen guten Con, wenn auch nicht unseren besten und möchte mich nochmals bei allen Teilnehmern dafür bedanken, dass sie unsere Fehler "überspielt" haben.
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#4
Dann auch mal von mir:

Location
Überaus nette "Herbergseltern", das Essen fand ich durchweg gut, für meinen (NSC-)Geschmack gab es aber zu selten Kaffee. Very Happy Der Bildungshof ist mir etwas zu modern, das Windrad, der Karavan etc. machten es auch nicht besser. Dafür war das Gelände wirklich hervorragend.

Plot
Fand ich sehr gelungen, im Grunde konnte fast jeder etwas daran tun. Leider gab es m.W. kaum bis keinen "Nebenplot", so dass zwischenzeitlich sehr viel Leerlauf war.

SL
War im Grunde immer zur Stelle, wenn man jemanden benötigte. Okay, so oft gab es für mich nichts zu besprechen bzw. eigentlich war man zu oft da (vor allem in der Nacht, um mich für die Darstellung irgendwelche Alpträume aus den Federn zu reißen Very Happy ), aber von meiner Seite aus ein "Chapeau!".

SC
Einige überaus gelungene Charaktere, das Anspielen machte sehr viel Spaß. Wobei ich sowieso den Eindruck hatte, dass kaum zwischen SC und NSC zu unterscheiden war, ich habe mich da mehrmals in die eine oder andere Richtung "geirrt".
Schade fand ich, dass auf die Werwolfbedrohung so wenig reagiert wurde. Keine ausgemachten Alarmrufe, keine Wacheinteilung oder ähnliches. Nach meiner (natürlich sehr subjektiven) Meinung haben viele nur reagiert, wenn der Werwolf im Hause war. Gab es Kämpfe vor der Tür, waren die Söldner oft auf sich allein gestellt, wo z.B. ein "Fulminictus" ggf. recht hilfreich gewesen wäre. Wahrscheinlich fehlte da einfach die "Führungspersönlichkeit" (oder das Führungsgremium), dass sich nicht nur um die Aufteilung des Erbes, sondern auch mal um die reale Bedrohung gekümmert hat.

NSC
Waren ja meist fließend als Werwolf/Alptraum/was auch immer und in Rolle unterwegs. Respekt noch einmal vor unserem jungen Österreicher (ich habe den Namen nicht parat), der uns Söldner gefühlte 27 Stunden auf Trab gehalten hat, bis wir ihn zu dritt mit Hilfe der Heiligen Kuchengabel von Sjepengurken endlich am Boden hatten.

Herzlichen Dank noch einmal an meine Mit-Söldner, besonders unseren "Hauptmann". Ohne Dein "ich bürge für ihn" hätte man mich vielleicht doch noch als Mörder des Advokaten entlarvt. Dank natürlich auch an meinen "Mit-Killer" Björn...ein hervorragendes Mord-Duo, da Du alle Verdächtigungen auf Dich gezogen hast und ich dadurch in Ruhe "arbeiten" konnte.
Und natürlich an alle "Mitbegründer" der Stiftung...die konstituierende Sitzung im Phextempel war ein Highlight. Nicht zu vergessen die Alchimisten, Heiler, die Totengräber etc. etc. etc.

Fazit: Hat Spaß gemacht, gerne wieder!
Ihr könnt meine Loyalität nicht kaufen!
Aber ich vermiete sie Euch zu einem guten Preis...
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#5
Location: Naja, es gibt sicher viele schönere Orte. Insgesamt tatsächlich zu modern. Ich fühlte mich im Spiel aber dadurch wenig beeinträchtigt.

Plot: Mh, wie formuliere ich das jetzt. Im Prinzip zu einfach, aber dadurch auch wieder kompliziert. Hat bei mir zu vielen Frustmomenten geführt, weil wir drei Tage einer Lösung hinterher gerannt sind, die es im Prinzip nicht gab, leider auch noch angespornt durch die falschen Hinweise einiger Spieler, die diese "Erkenntnisse" durch fehlerhafte Interpretationen gewonnen hatten oder in dem was sie taten nicht gut genug waren. Aber, "so ist Leben", wie der Bornländer sagt.
Wesentlich weniger gefrustet wäre ich gewesen, wenn ich mich mit der "kleinen Lösung", die am Schluß ja auch die Lösung war früher abgefunden hätte, aber naja, mein Problem.

Ein Verständnisproblem hatte ich damit, daß geweihte und magische Waffen am Anfang gut gegen die Werwölfe halfen und zum Schluß kaum noch. So viele Waffen dieser gab es nicht.

SL: Immer da, wenn man eine brauchte und immer kompetent. Sehr gut.

NSC / SC (Auf den DSA-LARP.net-Cons ja nicht wirklich zu trennen):
Viele schöne Kostüme, viel schönes Spiel. Viele Infos wurden geteilt, wenig nur in ganz kleinen Gruppen für sich behalten. Die meisten wußten eben das es ums Überleben ging. Smile

Das die Spieler die Söldner bei vielen Angriffen der Werwölfe fast alleine gelassen haben, kann ich gut verstehen. Irgendwer mußte ja auch an der Lösung des Problem arbeiten und die Kräfte der Söldner haben im Prinzip ja ausgereicht, um die Werwölfe fast immer in Schach zu halten.

Vielen Dank an alle, die mit mir gespielt haben.
Besonderen Dank an die Vertreter der zwölfgöttlichen Kirchen für den Austausch und die geistige Führung. Wink Die Geschwister Rauhbank, den Magister für Ethik und Moral, den Magister aus Mirham(?), den Advocatus und und und...

Ganz besonderen Dank an meine Sklavin, ähhh jetzige Die..Die...Dienerin Kela für die wirklich wundervolle und aufopferungsvolle Darstellung einer loyalen, ergebenen, fleißigen und leicht naiven Sklavin - ganz großes Kino.

So, Feierabend. Demnächst vielleicht noch mehr von mir.

Vorläufiges Fazit: Hat Spaß gemacht.
Gruß
Jörg Schwarz
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#6
(06.10.2008, 17:56)Thraxas schrieb: Location: Naja, es gibt sicher viele schönere Orte. Insgesamt tatsächlich zu modern. Ich fühlte mich im Spiel aber dadurch wenig beeinträchtigt.

Plot: Mh, wie formuliere ich das jetzt. Im Prinzip zu einfach, aber dadurch auch wieder kompliziert. Hat bei mir zu vielen Frustmomenten geführt, weil wir drei Tage einer Lösung hinterher gerannt sind, die es im Prinzip nicht gab, (...)

Das kommt ja echt nicht häufig vor, aber hier gebe ich Jörg gleich zweimal Recht Mr. Green

Ich war anderthalb Tage lang einem Fluch-Brechmittel hinterhergelaufen, das es nicht gab, unter anderem auch durch "deutliche Andeutungen", dass diese Lösung möglich sei. Das war zwischendurch sowohl für mich als auch für Daswadan etwas frustrierend.
So fehlte der Auflösung des Ganzen der Höhepunkt: "OK, du kriegst das Haupterbe. Ein Tipp: Kauf' Rasierwasser."
Da fühlte ich mich als ungebriefter NSC ein bisschen allein gelassen.

Ansonsten: Siehe oben.
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#7
Die Werwölfe wurden durch Magie und geweihte Waffen verletzt, durften das aber innerhalb von 15 Minuten regenerieren (im Gegensatz zu Silber).

Es gab nur einen Hinweis auf ein Fluchbrechmittel unsererseits, und der war in der Stiftungssatzung. Der dürfte also eigentlich vor Samstag abend nur 5 Personen bekannt gewesen sein. Das alle immer glauben, dass es eine Lösung mit großem Endritual gab, damit wollten wir ja spielen...

Ich gebe aber zu, dass wir wegen mangelnder Vorbereitung zuwenig Nebenplots hatten.
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#8
(06.10.2008, 18:48)VolkoV schrieb: Die Werwölfe wurden durch Magie und geweihte Waffen verletzt, durften das aber innerhalb von 15 Minuten regenerieren (im Gegensatz zu Silber).

Es gab nur einen Hinweis auf ein Fluchbrechmittel unsererseits, und der war in der Stiftungssatzung. Der dürfte also eigentlich vor Samstag abend nur 5 Personen bekannt gewesen sein. Das alle immer glauben, dass es eine Lösung mit großem Endritual gab, damit wollten wir ja spielen...

Ich gebe aber zu, dass wir wegen mangelnder Vorbereitung zuwenig Nebenplots hatten.

Meinst du die Möglichkeit, dass jemand den Fluch übernimmt? Ansonsten hätte ich etwas derbe übersehen...
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#9
Genau: Das Problem lies sich durch eine reine Willenserklärung eines einzelnen Erben lösen. Dessen Problem natürlich nur durch die Synthese des Rasierwassers eindämmen. Es gab nur eine deutliche Andeutung auf das Fluchbrechmittel und die war mWn in der Stiftungssatzung.
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#10
in der Satzung stand ja was von: alle werden getötet,
einer übernimmt das Erbe
oder der Fluch wird andersweitig gelöst
(so in etwa war die formulierung..)
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#11
(06.10.2008, 19:01)Lawzina schrieb: in der Satzung stand ja was von: alle werden getötet,
einer übernimmt das Erbe
oder der Fluch wird andersweitig gelöst
(so in etwa war die formulierung..)

...und auch im Ritual der Gjalskerländerin wurde es erwähnt

@Messia: Danke für das stimmungsvolle Ritual! Es war dramatisch, ohne übertrieben zu wirken, fand ich.
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#12
(06.10.2008, 19:11)Azlair schrieb: ...und auch im Ritual der Gjalskerländerin wurde es erwähnt

Da hat dann wohl das "Stille Post Syndrom" zugeschlagen, das war nicht das, was wir ihr in der Vision vorgespielt haben.
Schade, dass ihr es als Möglichkeit in Betracht gezogen habt und auch als Lösung für Euch immer präsent war. Aber wir können nichts dafür, dass sich Spielerinterpretationen in eine eigene Richtung verselbständigen.
Wir wollten nun mal nicht, dass Con mit einem Endritual oder einer Endschlacht beendet wird. Das finden wir zu Standard mäßig.
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#13
in dem Ritual, das ich auch sehr schön fand, wurd halt jedes Wort auf die Goldwaage gelegt.
Ich werde später auch nochmal ein längeres Fazit schreiben, das wird aber etwas dauern.
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#14
Ein guter Standard macht doch Spaß.
Von den Spielern kamen doch durchaus interessante Ideen zur Lösung des Problems. Viele sind ja auch umgesetzt worden, um zumindest in Ruhe forschen zu können. Da hätte man doch durchaus auch auf ein "Schlussritual" setzen können - genügend Ritual-spezialisierte Charaktere waren da.
Und die gute Gjalskaländerin zeigte mehr Respekt vor einem Ritual an dem Toten als die meisten anderen, das fand ich sehr schön.
Ich hatte Spass. Und werde Wulf wohl auch noch mal spielen.
Einige der Selbstläufer waren sehr spannend zu verfolgen.
Der Schluss kam etwas sehr abrupt, vieles im Spiel ungeklärt gelassen.
Und auch wenn es nicht der beste aller DSA-Larp war....es ist auf jeden Fall einer, von dem ich mir einen 2. Teil vorstellen könnte.
Der Tod ist allgemeiner als das Leben......
jeder stirbt, aber nicht jeder lebt.
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#15
(06.10.2008, 18:48)VolkoV schrieb: Die Werwölfe wurden durch Magie und geweihte Waffen verletzt, durften das aber innerhalb von 15 Minuten regenerieren (im Gegensatz zu Silber).
Regeneration kein Problem, aber es gab dann ein deutliches Problem beim Trefferausspielen und auch eine Nachfrage bei der SL ergab, daß geweihte/magische Waffen keinen großen Schaden verursachen. Aber war ja nun nicht spielentscheidend.

(06.10.2008, 19:56)Wolpjan schrieb: ...es ist auf jeden Fall einer, von dem ich mir einen 2. Teil vorstellen könnte.
Ich hatte ja schon während der Con vorgeschlagen, daß wir einen finden, der den Fluch übernimmt und das wir uns dann einmal im Jahr - an Vlads Begräbnistag - treffen, um weiter nach einer Lösung (im Sinne eines Fluchbrechens) für den Fluch zu suchen. Wink

Ich finde es völlig ok, daß es die Standartlösung "Fluch endgültig beseitigen" oder "große Endschlacht" nicht gab. Hat mir im nachhinein nicht gefehlt. Es war nur während der Con für meinen Char und damit auch für mich frustrierend (s.a. oben). Aber völlig ok als Plot.


Nachtrag zur Nachbetrachtung:
Ich hätte mit deutlich mehr lebhaften Diskussionen aus dem Thorwalschen Zweig der Familie gerechnet, wo ich so offensichtlich eine Sklavin bei mir hatte. Smile

Außerdem würde ich gerne endlich mal eine Con erleben, wo kein Barde unangemessene Lieder singt.
Es mag für viele dazugehören einen Barden in der Taverne oder im großen Saal zur Unterhaltung zu haben, aber wir waren hier in einem Haus in Trauer mit einem aufgebahrten Toten, da kann ich maximal Klagelieder oder traurige Weisen spielen, aber keine Sauf- und Rauflieder.
Leider war ich während der Con zu beschäftigt, um mich wirklich so sehr daran zu stören, daß ich etwas sagen wollte und die Spieler dadurch vllt. sogar beleidigt hätte. Aber ich hätte mir das anders gewünscht.

Was mir jetzt im Nachhinein noch auffällt und fehlt ist Vlads Begräbnis. Oder habe ich das verpaßt?
Das wäre sicher eine schöne Zeremonie geworden und das Heulen der Werwölfe in der Dämmerung hätte den Gruselfaktor nochmal erhöht. Smile
Gruß
Jörg Schwarz
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#16
Ich möchte auch gern mal meine Sicht der Dinge schildern.
Die Location war wie immer ok, allerdings muss ich Jörg recht geben, dass es schönere Gelände gibt und ich mich ebenfalls auch sehr an den Boltan-Con erinnert fühlte.
Das Essen war vollkommen in Ordnung und ich hatte keine Probleme, satt zu werden.
Meine Zimmernachbarn waren nett und auch, wenn Stephan merkwürdige Dinge des nachts von sich gegeben hat, hatte ich mit dem Schlafen kein Problem.

Was mir nicht gefallen hat war der Plot an sich. Auch, wenn es in Aventurien Werwölfe gibt, muss ich die nicht unbedingt auf einem Con erleben. Vor allem, wenn man den Eindruck hat, dass man so gut wie gar nichts gegen die ausrichten kann.

Da hatte ich auch den Eindruck, dass sich am Samstag Vormittag eine gewisse Resignation unter den SC und NSC einstellte. Zudem war mir zu wenig Plot für zuviele Leute da. Ich hatte den Eindruck, dass es genau zwei Plotstränge gab, nämlich den um das Rasierwasser und den um das Testament. Das ist meiner Meinung nach zu wenig. Da hätte ich mir mehr gewünscht.

Was mich zudem gestört hat war die Tatsache, dass am Ende nur NSCs für die Lösung des Testament-Plots da waren. Ein NSC sitzt in der Stiftung, ein anderer hat den Fluch. Da hätte ich mir mehr Interaktion von den Spielern und etwas mehr Eingreifen von der SL gewünscht (zumal ich mir sagen lassen musste, ich solle doch bitte nicht den ganzen Plot an mich reißen).

Zum Barden muss ich Jörg Recht geben, zumal mir zuvor gesagt wurde, dass ein Barde nicht passen würde und ich daher meinen Alrik (meine Klampfe) auch zu Hause gelassen habe. Mich hat das sehr gestört und geärgert.

Das Spiel mit der Gruppe um die Hesinde-Geweihte war mein persönliches Highlight. Ich habe selten soviel gelacht und mir hat das super viel Spaß gemacht. Ich würde mich freuen, wenn es wieder zu solchen Glanzlichtern im Spiel kommt. Das nächste Mal dann als SC (das wäre dann wohl 2010 möglich).

Ich freue mich trotz der eher negativen Kritik meinerseits auf den nächsten Con der Examinanten.

Liebe Grüße
Katja
Von Beruf: Allzweckelfe... Jeder sollte eine haben!

Ariennas Webseite: http://www.arienna.de

Muh?

Die Axt im Haus ist der erste Schritt zur Besserung.
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#17
@ Thraxas:
Es war das Haus einer norbardischen Sippe. Da kann ich es mir durchaus vorstellen, dass man die Trauer mit Alkohol und zotigen Liedern überspielt. Passt für mich eigentlich. Es trauert eben nicht jeder gleich.


(07.10.2008, 00:10)Arienna schrieb: Was mich zudem gestört hat war die Tatsache, dass am Ende nur NSCs für die Lösung des Testament-Plots da waren. Ein NSC sitzt in der Stiftung, ein anderer hat den Fluch. Da hätte ich mir mehr Interaktion von den Spielern und etwas mehr Eingreifen von der SL gewünscht (zumal ich mir sagen lassen musste, ich solle doch bitte nicht den ganzen Plot an mich reißen).

Es waren die ganze Zeit über SCs an der Testamentsgeschichte beteiligt. Ich habe möglichst immer wenn gerade kein Meuchelmörder in der Nähe war, andere Charaktere soweit informiert, wie ich mich traute - ich hatte nämlich auch Angst um meinen Charakter. In der Stiftung sitzen zwei Spielercharaktere, auch wenn sie zum Schluss nicht mehr von Belang war.
Die Rätsel, die zum Testament gehörten, wurden größtenteils von Spielern gelöst. Dass ich das Testament überreichte, wurde in der Gruppe entschieden.
Von daher weiß ich nicht, warum die Spieler da nicht interagiert haben sollen.
Was allerdings schief ging war, dass ich dem Rivaner Magier versprochen hatte, ihn bei der Abstimmung in die Stiftung zu bekommen. Sorry dafür, Skonta, das war in dem Moment ein Spielerpatzer. Daswadan kann nix dafür Crying or Very sad
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#18
Da nur ein kleiner Teil der NSC ein etwas präziseres Briefing bekommen hatte, und sich die meisten ihr Wissen ebenso erspielen mussten wie die SC, finde ich es nicht so tragisch, dass sich NSC verstärkt um die Lösung gekümmert haben - zumal die Grenzen zwischen NSC und Spieler sehr schwer aus zu machen waren.
Das der Fluch bei bei einem NSC hängen geblieben ist...ich war bis zum Schluss davon überzeugt, dass der Fluch NICHT an das Fernhandelshaus gekoppelt ist - was ich ich spieltechnisch auch schöner gefunden hätte - und hatte gehofft, dass sich da noch Konkurrenz um diesen Erbteil findet.
Ich war - zumindest sehr lange Zeit, ich glaube sogar bis zum Ende - der einzige Bewerber, und das Wissen um den Fluch hat wohl jegliche Konkurrenz aus dem Feld gehalten.
Es hätte schöne Spielszenen geben können, wenn der Fluch unabhängig von materiellen Gütern hätte übernommen werden müssen.

Was den Barden angeht - mich hat es nicht so gestört.
Ich habe ihn irgendwann mal IT angeraunzt, dass Wulf seine Lieder unpassend fände, und er begründete diese, dass Vlad solche Lieder am liebsten gehört hätte. Mir sind norbardische Begräbnisbräuche nicht sonderlich geläufig, ich kann mir aber vorstellen, dass es sich dabei tatsächlich mehr um eine TrauerFEIER handelt, als um dröge Trauerveranstaltungen.
Auf jeden Fall habe ich ich gefreut, mal wieder eine neue Stimme zu hören. Er mag nicht der beste seiner Zunft gewesen sein, aber ich hatte auch schon das zweifelhafte Vergnügen mit wesentlich schlechteren Sangesleistungen....
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jeder stirbt, aber nicht jeder lebt.
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#19
Wäre der Fluch unabhängig vom Erbe gewesen, wäre es mMn noch schwieriger gewesen zu vermitteln, dass der Fluch nur einzudämmen ist, wenn ein Erbe gefunden wird. Wir haben nicht umsonst am ersten Abend direkt im Testament den Hinweis "Das größte Stück, das Fernhandelshaus Sjepen-Ogórki darselbst, vermache ich dem Eben, der bereit und willig ist, alle meine Rechte und Pflichten vor den Göttern, der Familie und dem Bornland auf sich zu nehmen." eingebaut.

Gerne hätten wir auch mehr Nebenplots gehabt, haben es aber einfach nicht mehr geschafft. Da war uns ein guter Hauptplot wichtiger. Ich denke ein Jahr Babypause hilft uns auch, uns auf neue Ideen zu konzentrieren. An dieser Stelle natürlich mein Aufruf, dass sich neue Orgas finden mögen, die alles anders und besser machen!

Zum Thema NSCs sollte man erwähnen, dass diese ja zum großen Teil eher SCs mit aufgedrängter Rolle waren, da sie nichts vom Plot wussten. Vielleicht solltet Ihr an dieser Stelle mal überlegen, wieviele NSCs beim Boltan-Con am Finaltisch saßen oder an der Lösung des Kartenrätsels beteiligt waren.

Ich hatte allen potentiellen Barden (auch Katja, da kann ich Deinen Frust verstehen) zuvor gegenüber erwähnt, dass es sich um eine Beerdigung handelt. Mehr kann man nicht machen. Das ist genau das gleiche wie bei meiner Erwähnung, dass man als Erbe mehr Spaß haben wird.

Was ich übrigens sehr störend fand (was man aber wahrscheinlich ebensowenig abstellen kann wie die OT-Blasen), waren die leeren Flaschen die überall stehen gelassen wurden. In der Hand kann ich sie ja noch übersehen, aber fast niemand fühlte sich berufen, auf dem Weg zum nächsten Getränk mal die drei vier Flaschen um sich herum mitzunehmen. Ambiente und viel IT geht nur, wenn alle sich darauf konzentrieren und auch mal bereit sind, ein bisschen weiter zu gehen, als es nötig wäre.

An dieser Stelle möchte ich mich passend bei den Teilnehmern bedanken, die uns bei Auf- und Abbau sowie beim Packen der Wagen geholfen habe!
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#20
Nicht desto trotz bleibe ich bei meiner Meinung, dass der Fluch das Familienspiel gefördert hätte, wäre er nicht noch zusätzlich an den, wenn auch evtl. wirklich lukrativen, Ballast des Handelshauses gekoppelt. Wenn schon kleinere Erbteile das Ende der "Heldenkariere" bedeuten (siehe im entsprechenden Thread), dann dieser mit Sicherheit.
Dass Gier nicht die Angst vor dem Fluch besiegt, wurde an diesem Wochenende zumindest eindrucksvoll bewiesen. Schade eigentlich.
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