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2001-04-20 Das Spiel um die Hetmannseiche

Das Spiel um die Hetmannseiche
vom 20.-22.04.2001 im Waldjugendlager Wirfttal bei Euskirchen
Orga: Volker Strunk, Thorsten Bloch
Aventurisch: Holzfällerdorf Skelellen bei Salza im Travia des Jahres 1024 BF

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Südliches Thorwal - Ein Bericht des Hesindegeweihten Darion Andergaster aus Vinsalt:

... einmal im Jahr aber, wird das kleine, unscheinbare Dorf Skelellen im südlichen Steineichenwald zum Austragungsort eines seltsamen Spieles. Mehrere Sippen schicken ihre besten Leute, um einen eintägigen Wettkampf um die sogenannte Hetmannseiche zu führen, aber mehr und mehr werden auch Männer und Frauen aus anderen Ländereien Aventuriens angezogen, da sie doch um den hohen Preis wissen, den die abergläubischen Nordmannen zu zahlen bereit sind.
Diese Eiche, so der Aberglaube der wilden Männer aus dem Norden hat eine essentielle Importanz für den Bau eines Drachenschiffes. Masten aus ihr, so wird erzählt, brechen auch nicht im schlimmsten Sturme. So der Längstspant des Kieles aus ihr gefertigt, wird das Schiff nimmer auf Grund laufen. Ein Drache aus ihrem Holz am Bug verängstigt jeden Feind. Und eine Reeling aus ihrem Holze bedeutet großes Glück beim Entern über eben diese. Aber auch als Paraphernelium für diverse Zaubereien gilt das Holz als geeignet. So sagte doch ein junger Magier aus Olport zu mir, dass aus jeder Eiche nur maximal ein Stab gefertigt werden könne, der dann dem Magus dass Zaubern erleichtere, und der Rest verbrannt werden müsse. Aber wer kann sich das schon leisten, wenn man bedenkt, das Hetmann Letham Lethamson aus Rovamund dem Gewinner des letzten Jahres eine ganze Schiffsladung bester Steineiche, die wohl für den Bau eines sehr großen Drachen gereicht hätte, für eben jene eine Eiche geboten hat.
Der Wettkampf selber ist typisch thorwalsch, es werden die Eigenschaften getestet, die einen Thorwaler ausmachen. Kraft und Geschick auf der einen Seite in Spielen mit und um die Baumstämme, sowie Schläue und Einfallsreichtum auf der anderen, vor allem im Erzählen von Heldengeschichten und im Fluchen...

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Ein Sang der Skaldin Swafhild Tronjasdottir:

Aus Skelellen ein Hetmann,
in Wald die größte Eiche schlug.
Es kamen gleich die Händler her,
als er sie in sein Dörfchen trug.

Zu verkaufen nicht ist dies Eiche,
sagte er mit großem Stolz,
zu gewinnen nur in einem Spiel
ist dieses edle Stückchen Holz!

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Aus einen Bericht des Thorwal-Korrespondenten V. Veterator vom Aventurischen Boten:

...soweit bisher bekannt, hat sich nach dem Tode des Hetmanns von Skelellen im vorigen Jahre noch kein Nachfolger gefunden. Also hat auch noch keiner eine neue jener Hetmannseichen geschlagen. Damit wird die letztjährige Eiche, um die diesen Herbst gespielt wird wohl die letzte für längere Zeit sein, die in Skelellen geschlagen wurde, wenn nicht die letzte überhaupt! Das werden sehr interessante Spiele werden!

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von Jette, Montag, 13 August 2007 09:40, Kommentare(0)
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